Mundgesundheit und „Dampfen“ das neue „Rauchen“ und die Auswirkungen auf Zähne und Mundhöhle

 

Mundgesundheit und „dampfen/vapen“- die Auswirkungen auf die Mundhöhle und die Zähne

Der Dampf elektronischer Inhalationsprodukte, wie E-Zigaretten und E-Shishas, kann Zähnen und Mundhöhle schaden. Das Zahnfleisch kann dünner, der Zahnhalteapparat anfälliger werden. Damit einher geht auch ein erhöhtes Risiko, Zähne zu verlieren, so erste Labor-Studien der Universität Rochester im Bundesstaat New York. Die Nutzung von E-Zigaretten steigert die Gefahr, an gefährlichen Infektionen im Mund zu erkranken. Laut einer US-Studie fördert das tägliche „Dampfen“ die Ausbreitung stark infektiöser Bakterienstämme, die Ursache für Zahnfleischerkrankung / Parodontopathien und sogar Krebs sein können. Bisherige Behauptungen, wonach der E-Zigaretten-Konsum weniger gefährlich als Rauchen sein soll, werden damit bezweifelt. Die tägliche Nutzung von E-Zigaretten erhöht das Risiko, an gefährlichen Zahnfleischerkrankungen oder gar Krebs zu erkranken. Wie US-Wissenschaftler der Ohio State University festgestellt haben, bringen schon ein paar Monate des „Dampfens“ junge und gesunde Menschen an den Rand einer oralen Erkrankung.

Dampfen statt Rauchen, mit und ohne Nikotin

Die schädlichen Auswirkungen des „Dampfens“, also des Rauchens von E-Zigaretten, wurden dabei sowohl mit als auch ohne Nikotin beobachtet. Diese Erkenntnis veranlasste die Wissenschaftler zu der Annahme, dass die erhitzten und unter Druck stehenden Flüssigkeiten in den Patronen der E-Zigaretten hauptverantwortlich dafür waren, dass sich der Mund der E-Zigaretten-Konsumenten in ein einladendes Zuhause für gefährliche Mikroben verwandelte.

Bakterienprofil verändert durch „Dampfen“

Das Forscherteam um die Parodontologie-Professorin Purnima Kumar stellte dabei fest, dass es in den Mündern von jungen Menschen, die über mehrere Monate E-Zigaretten konsumierten, von starken infektionsverursachenden Bakterienstämmen nur so wimmelte. Obwohl die zwischen 21 und 35 Jahre alten Probanden noch an keiner Erkrankung litten, ähnelte die Zusammensetzung ihrer oralen Bakterien derjenigen von Menschen mit Parodontitis, also einer chronischen Zahnfleischentzündung, die zum Zahnverlust führen kann und unbehandelt einen Risikofaktor für Herz- und Lungenerkrankungen darstellt

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher aus Ohio in der Zeitschrift Science Advances. Hauptstudienautorin Kumar warnte in dem Zusammenhang: „Das ‚Dampfen‘ ist ein großer Angriff auf das orale Milieu und die Veränderung geschieht dramatisch und über einen kurzen Zeitraum.“ Sogar langjährige – aktive oder ehemalige – Zigarettenraucher, die durch ihren Tabakkonsum die Ausbreitung gefährlicher Mundbakterien ohnehin fördern, hatten der Studie zufolge bereits nach drei bis zwölf Monaten E-Zigaretten-Konsum noch schädlichere Mundprofile als zuvor.

Vorläufiges Fazit, „Dampfen“ das neue „Rauchen“

Der Hype um das Dampfen hat in den letzten Jahren unglaubliche Dimensionen angenommen: Allein in den USA hat die Zahl der Dampfer unter Teenagern von 2017 zu 2018 um mehr als drei Viertel zugenommen. Dabei sind etwaige Gesundheitsrisiken längst nicht vollständig erforscht. Und die Liste wird stetig länger, wie nun erneut Wissenschaftler vom New York University College of Dentistry, USA, zeigen. Im Vergleich zu Tabakzigaretten sind E-Zigaretten sehr wahrscheinlich deutlich weniger gesundheitlich schädlich, urteilt auch das Deutsche Krebsforschungszentrum. Studien ergaben, dass bei Dampfern Atemwegserkrankungen wie COPD , chronische Bronchitis, Emphysem und Asthma seltener auftreten als bei Rauchern.13.11.2023

Fakt ist: E-Zigaretten sind zwar weniger schädlich als klassische Zigaretten. Harmlos aber sind sie nicht: Ihr Dampf erzeugt viele Stoffe, die die Gesundheit angreifen. Auch die zugesetzten Geschmacksstoffe stehen im Verdacht, bei Inhalation Entzündungen der Atemwege auslösen zu können. Die Wirkung von Nikotin im Liquid von E-Zigaretten war nicht Gegenstand der Studie. Jedoch ist davon auszugehen, dass Nikotin (sofern es dem Liquid zugesetzt wurde) aufgrund seines gefäßverengenden Effektes Zahnfleischerkrankungen begünstigt. E-Zigaretten verursachen zwar nicht wie herkömmliche Zigaretten Mundgeruch, Zahnverfärbung und Plaque, aber man atmet trotzdem Nikotin ein, wenn man sich für eine Sorte mit Nikotinkartusche entscheidet. Nikotin reduziert die Durchblutung, was sich auf die Fähigkeit des Mundes auswirkt, Bakterien abzuwehren.

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